Die Nacht über hat es ordentlich gekachelt. Mitunter auch lokaler Starkregen, der sich hörbar auf dem Kajütdach niedergelassen hat. Doch am Morgen ist bereits alles verflogen. Während der südwestliche Teil der Republik von einer starken Gewitterfront durchzogen ist, gibt es im Nordosten Sonne satt.

Aber kein Grund Trübsal zu blasen. Im Gegenteil. Rügen ist so ein toller Flecken Erde, dass man es ohne Probleme einige Tage aushalten kann. Auch wenn man weiter möchte. Sassnitz hat sich als Ausgangspunkt bewehrt. Wanderrouten, Fähr- und Busverbindungen über die Insel und dabei noch verdammt hübsch anzusehen.

 

Forecast & Törnanpassung

Mittlerweile hat sich ein Hoch über Schweden und der mittleren Ostsee gebildet. Im Kern bis 1025hPa, mit großem Einfluss bis in den Nordosten von Deutschland. Genau über Mitteldeutschland liegt die Tiefdruckzone mit 1004hPa. Es versorgt den Südwesten von Deutschland mit ordentlich Niederschlag und Gewittern, da die Luft die Tage aufgeheizt wurde. Außerdem versorgt es die Luftmassen mit viel Feuchtigkeit.

Wir liegen genau im Keil der beiden Fronten, was den böigen Wind ausmacht. Da er die nächsten Tage aus NO bis O wehen soll, fällt Bornholm als nächstes Anlaufziel raus. Vielmehr wird es wohl erst einmal nach Südschweden gehen. Wahrscheinlich erst ab Donnerstag. Folgend Winde drehend auf Süd, die uns für die Schären in der Hanöbucht gelegen kommen. Mal sehen, wie es weitergeht.

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