Forecast

Forecast

Ein Zeitfenster zu Sonntag ermöglicht einen recht zügigen Vortrieb bis zum Primärziel Rügen. Vom Überseehafen Sassnitz wollen wir dann das rund 56sm entfernte Bornholm anlaufen. Zur Zeit ist Anfang der kommenden Woche mit einem stärkeren Windband zu rechnen, dass ab Montag die östliche Ostsee erreicht. Dabei hat der Wind eine östliche Komponente.

Grund ist ein Tiefdruckgebiet über Stockholm, dass gegen ein Hoch über den Lofoten drückt. Genau dazwischen liegen wir. Die feuchte Meeresluft sorgt also für viel Labilität. Mit Gewittern und Schauerböen müssen wir rechnen. Noch zu unberechenbar für eine längere Überquerung mit Nachtfahrt.

Dennoch bilden sich zwischen Mai und Juni die stabilsten Wetterlagen mit konstanten Winden. Daher ist der Zeitraum perfekt für Skandinavien und die Schären. Ob es dabei bleibt, werden wir sehen. Vielleicht wird es doch eher der Öresund, Seeland oder Kattegat? Der Stadthafen von Kopenhagen soll auch seine Reize haben.

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Törn (Soll)

Törn (Soll)

Ahoi ihr Wasser- und Landratten!

Für die nächsten drei Wochen soll es vom Stettiner Haff über Rügen und Bornholm nach Südschweden in die Hanöbucht gehen. Knapp 550sm, drei Landesgrenzen und Nonstopschläge bis zu 17h liegen vor dem skandinavischen Mittsommer.

Doch wie so oft beim segeln: Theorie und Praxis unterscheiden sich nicht unbeträchtlich voneinander. Wohin es gehen soll steht meistens schnell auf dem Kartenplotter fest. Wohin die Reise am Ende geht und zu welchem Preis bleibt nicht selten eine Überraschung. Das macht es aber gerade aus, oder etwa nicht?

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Neue Fallenführung

Neue Fallenführung

Wir haben den heutigen Pfingstmontag dazu genutzt endlich die lang geplante neue Fallenführung umzusetzen.

Der Plan sah vor das Großfall von der Steuerbord- und das Genuafall von der mittleren Winsch im Cockpit auf eine neue Winsch an Backbord zu verlegen. Davor war ein Lewmar D1 3-Fach Fallenstopper geplant sodass man alle Fallen mit nur einer Winsch bedienen kann.
Die frei gewordene STB-Winsch soll dann für das Einleinen-Reff herhalten. Zudem hatten wir schon ein Paar Wochen vorher zwei große, neue VA-Augen an den Mast genietet wo dann die Umlenkblöcke angeschlagen werden.

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Gesagt, getan – schnell wurden die neuen Beschläge angezeichnet und insgesamt 14 Löcher in Ahti’s Deck gebohrt, danach die Teile mit Pantera eingedichtet und verbolzt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen, und bei einer recht stürmischen Überfahrt hat sich das ganze auch schon bewährt.